Kornnattergrotte


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Herkunft

Der wissenschaftliche Name der Kornnatter lautet Pantherophis guttatus, ehemals Elaphe guttata guttata. Sie ist eine ungiftige, dämmerungsaktive Kletternatter aus Südosten und Nordamerika, die Laub- und Kieferwälder bewohnt, und häufig auch in Maisfeldern zu finden ist.Daher auch der Name Cornsnake.Kornnattern werden ca. 120 - 150 cm lang, wobei dieWeibchen oftmals etwas größer werden als die Männchen. Lebenserwartung beträgt je nach Haltung etwa 10-25 Jahre.

Haltung

Der Bodengrund kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.b Blumenerde, Sand, Buchenspäne, Kleintierstreu.Kornnattern klettern gerne deshalb sollte dasTerrarium viele Klettermöglichkeiten und Verstecke besitzen. Die Temperatur muß tagsüber 26-28 C ,örtlich auch höher,und nachts 18- 22C betragen, die Luftfeuchtigkeit sollte 50-60 % (während der Häutung 70-80% sein.

Fütterung

Der Fütterungsintervall liegt bei Babykornnattern um die 5 Tage, bei Adulten Tieren 10 bis 14 Tage. Das Füttern empfiehlt sich immer getrennt, außerhalb des Terrariums in einem geeigneten Behältnis mit Deckel. Zum einem kann so kein Bodensubstrat mitgefressen werden, zum anderen kann es durchaus passieren, dass sich beim Füttern im Terrarium zwei Kornnattern in eine Maus verbeißen und die Größere so die Kleinere mit verschlingen kann. 

Überwinterung

Überwintert werden grundsätzlich nur gesunde Tiere. Ab mitte November bei ca. 7 - 15 ºC und für ca. 60 - 75 Tage Vor-und zum Ende der Winterruhe sollte man die Temperatur und Beleuchtung überzwei Wochen verteilt senken.Während der Winterruhe muss den Schlangen immer frisches Wasser zur Verfügung stehen.  

Zucht

Kornnattern vermehren sich in Gefangenschaft gut. Eine Winterruhe ist prinzipiell nicht erforderlich, aber natürliche Gegebenheiten regt die Paarungsbereitschaft im Frühjahr an.Mit 1 - 2 Jahren sind die Kornnattern geschlechtsreif. Man sollte sie aber erst mit 2½ - 3 Jahren verpaaren. Zuchtreif ist das Weibchen erst bei einem Gewicht von ca. 250-300g.Werden Kornnatterweibchen zu früh trächtig ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es zu einer Legenot kommt oder daß das Weibchen beim Legen stirbt. Auch wenn Kornnattern ihr zu frühes Gelege gut überstehen,hat es noch lange Nachwirkungen auf ihr Wachstum. Manche erreichen dann nie mehr ein anständiges Gewicht.

Eiablage

Die Trächtigkeit hat einen Schwankungsbereich zwischen 29 - 70 Tagen .Kurz vor der Eiablage wird sie unruhig und sucht nach einem geeigneten Ablageplatz für Ihre Eier.Eine Box mit Vermicult Substrat wird immer gerne angenommen, es speichert die Feuchtigkeit und ist so auch zum Inkubieren der Eier bestens geeignet. Die Gelegegröße schwankt zwischen 3 bis 28 Eiern.

Inkubator

Um die Eier richtig auszubrüten, wird ein Inkubator benötigt.Die optimale Temperatur des Inkubators beträgt um die 26C-29C und die Luftfeuchtigkeit sollte bei mind. 80-95 % liegen.Dann Schlüpfen die jungen Kornnattern nach ca. 55 bis 80 Tagen.

Aufzucht

Es ist prinzipiell möglich, in den ersten Wochen und Monaten alle Jungtiere eines Geleges gemeinsam aufzuziehen. Dazu reicht ein relativ kleines Terrarium,es besitzt sogar den Vorteil, daß die Jungtiere besser ans erste Futter gehen.Die erste Häutung kommt mit etwa 4 bis 10 Tagen, 1 bis 2 Tage danach wird das erste mal gefüttert. Beim füttern nimmt man die Kornnatter und legt sie mit  einem Lebend- oder Frostpinkie in eine Heimschendose diese stellt man an einen dunklen ruhigen Ort  ca. 1 -2 Stunde warten.Hat sie gefressen ist alles in Ordnung.Sollte sie nicht fressen versucht man es nach 3 bis 4 Tagen noch einmal.Wenn dies wieder ohne Erfolg bleibt, kann man den Kopf des Pinkie's öffnen so dass der  Geruch intensiver ist. Die allerletzte Möglichkeit ist das Stopfen der Kornnatter, dies sollte man aber erst nach 6 - 8 Wochen von jemanden mit Erfahrung durchführen lassen sonst besteht die Gefahr daß das Tier verendet.

Futterverweigerer

Mögliche Ursachen können sein:Häutung
Stress (häufiges Rausnehmen,und stöhren der Schlange)
Temperatur nicht optimal (zu kalt die Schlange kann nicht verdauen, zu warm das Futter verwest schneller im Körper als sie es verdauen kann)

Die Farbgrundvarianten

Amelanistic:

Es ist kein schwarzer Farbstoff (Melanin) sichtbar. Bei Amelanistic treten rote, gelbe und weiße Farben auf.

Anerythristisch:

Es ist kein roter Farbstoff (Erythrin) sichtbar. Bei Anerythristic treten schwarze, graue, braune, gelbe und weiße Farben auf. Wobei es fünf Anerythristic Typen gibt.

- Anerythristic (Typ A)

-Anerythristic (Typ Z)

- Charcoal (Typ B)

- Caramel (Typ C)

- Lavender (Typ D)

Hypomelanistisch

Der schwarze Farbstoff (Melanin) ist vermindert sichtbar.Wobei es hier  5 Hypomelanistische Typen gibt.

-Hypomelanistic (Typ A)

- Sunkissed (Typ B)

- Lava (Typ C))

 

-Christmas (Typ E)